Qualitätsmanagement

Die umfassende und individuelle Betreuung der Patienten und Patientinnen ist ein besonderes Anliegen in der Privatklinik Confraternität. Qualitätsarbeit trägt wesentlich zur erfolgreichen Erreichung dieses Zieles bei. Die Vorteile für die Patienten: Schwachstellen können leichter und schneller identifiziert werden. Mit der Einhaltung strenger Standards verpflichtet sich die Confraternität mehr denn je zu bestmöglicher Qualität – zum Wohle ihrer Patienten.

Medizinische Ergebnisqualität

Wenn Patienten eine Klinik auswählen, möchten sie dorthin gehen, wo sie medizinisch am besten betreut werden. Diese Information ist allerdings kaum zu erhalten. Die Messung der medizinischen Ergebnisqualität ist deshalb eine schwierige Aufgabe, weil die Grundvoraussetzungen für das Ergebnis einer Operation oder einer Behandlung bei jedem Menschen anders sind.

Dennoch stellen sich die PremiQaMed Privatkliniken dieser Herausforderung und haben damit begonnen, die Zahl der im Krankenhaus erworbenen Wundinfektionen als einen ersten Indikator für medizinische Ergebnisqualität zu erheben. Diese Infektionen sollen möglichst vermieden werden, die Kennzahl soll also gegen 0 gehen. Die untenstehende Grafik zeigt die Werte der PremiQaMed Privatkliniken im Vergleich zu den internationalen Soll-Werten.

Infektionsrate für ausgewählte Operationen

Art des chirurgischen Eingriffs Soll-Wert Wert PremiQaMed
Kliniken*
Hüft-TEP (künstliches Hüftgelenk) <0,98% 0,74%
Knie-TEP (künstliches Kniegelenk) <0,49% 0,20%
Sectio (Kaiserschnitt) <0,68% 0,00%
CHE (Entfernung der Gallenblase) <1,59% 0,00%

* Quelle: Qualitätsbericht 2018


Qualitätsbericht

Im jährlichen Qualitätsbericht werden Daten zu medizinischen Leistungen und zur Patientenzufriedenheit veröffentlicht. Sie stehen allen Interessierten zur Verfügung, die sich anhand von Fakten ein objektives Bild über die Qualität in den PremiQaMed Privatkliniken und Gesundheitsbetrieben machen möchten. Außerdem werden erfolgreich umgesetzte Aktivitäten und Projekte vorgestellt.

Der aktuelle Qualitätsbericht (PDF, ca. 1,2 MB) der PremiQaMed Group zeigt, dass 2018 die Zufriedenheitsrate ebenso wie die Weiterempfehlungsrate der insgesamt 47.263 Patienten und Patientinnen in stationärer Behandlung bei erfreulichen 96 Prozent lag.

Zur Unternehmensgruppe gehören die Privatkliniken Confraternität, Döbling und Goldenes Kreuz in Wien, Graz Ragnitz in der Steiermark und Wehrle-Diakonissen in Salzburg, das Ambulatorium Döbling und das SVA Gesundheitszentrum in Wien sowie das Klinikum Malcherhof Baden.

Im Fokus der Unternehmensstrategie stehen die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualitätsarbeit, die laufende Kontrolle und Verbesserung der Sicherheit sowie die Zufriedenheit der Patient/innen in allen Bereichen – von der medizinischen Versorgung über eine engagierte und hochprofessionelle Pflege bis hin zu einem ausgeprägten Dienstleistungs- und Serviceverständnis.


Zertifizierungen

ÖkoBusinessPlan Wien

Der Umwelt zuliebe versucht die Privatklinik Confraternität, proaktiv umweltschonende Maßnahmen umzusetzen und den Ressourcenverbrauch zu reduzieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.oekobusinessplan.wien.at.

Austria Bio Garantie

Die Bio-Zutaten unserer Küche (mehr als 11 Prozent) werden durch die Austria Bio Garantie überprüft. Somit garantiert die Privatklinik Confraternität höchste Qualitätssicherung bei der Patientenverpflegung und setzt auf unabhängige und seriöse Kontrollen der verarbeiteten Bio-Lebensmittel.

Die Austria Bio Garantie (ABG) ist Österreichs führende Bio-Kontrollstelle und kontrolliert in ganz Österreich und im benachbarten Ausland – vom Biobauern bis zum Verarbeiter biologischer Produkte.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.abg.at.


Teilnahme an Registern und Arbeitsgruppen

Österreichisches Tumorregister
Ziel des Krebsregisters ist es, möglichst alle Krebsneuerkrankungen zu erfassen. Die Vollzähligkeit des Österreichischen Krebsregisters soll durch die gesetzliche Meldepflicht der Krankenanstalten gewährleistet werden.

Hämovigilanzregister (Blutprodukteregister)
Alle vermuteten unerwünschten Ereignisse und Reaktionen, die entlang der Transfusionskette (Gewinnung bis Transfusion) auftreten, müssen detektiert, aufgezeichnet und gemeldet werden. Dabei steht immer die Produkt- und Patientensicherheit im Zentrum des Interesses. Das Hämovigilanzregister sieht sich dabei als Knotenpunkt im Netzwerk des Informationsflusses.

Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft
Insgesamt sind 37 Herzkatheterzentren für Erwachsene innerhalb Österreichs durch die Aktivitäten dieser Arbeitsgruppe eng vernetzt. Der derzeitige Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Erstellung eines vernetzten Datensicherungsprogrammes, welches ein Qualitätsmanagement zur Verbesserung der risikoadjustierten Ergebnisqualität für den einzelnen Patienten kosteneffektiv ermöglicht.