Zentrum für Orthopädische Chirurgie – Knie

Mein Knie – wieder schmerzfrei

Das Knie geht mit: beugen und strecken – rund 1.500 Mal pro Tag. Kein Wunder also, dass dieses stark belastete Gelenk mit zunehmendem Alter Probleme macht. Fast jeder zweite Österreicher über 60 Jahren klagt über Schmerzen im Knie.

Die Abnützung des Gelenkknorpels im Knie – im Fachjargon Gonarthrose genannt – ist ein fortschreitender Prozess. Die Knorpelschädigung nimmt im Laufe der Jahre mehr und mehr zu. Dauerhafte Schmerzen und damit eingeschränkte Mobilität sind die Folge.

Bei beginnender Gonarthrose können intensive Physiotherapie, Nahrungsergänzungsmittel und Kuren zur Knorpelstabilisierung, aber auch rein symptomatische Therapien einen schmerzarmen Alltag unterstützen.

Wenn all diese konservativen Therapien nicht mehr greifen, wird meist ein künstlicher Knieersatz und somit eine Operation unumgänglich. Dies kann nur der Facharzt nach umfassender Untersuchung feststellen.

Mittlerweile profitieren Patienten und Patientinnen im Falle einer OP von den technischen Fortschritten der Medizin – speziell der letzten 15 Jahre. Heute ist die sogenannte Patient-Matched-Technology Gold-Standard. Mit dieser patientenspezifischen Operations-Methode werden künstliche Kniegelenke – also Totalendoprothesen – höchst erfolgreich eingesetzt.

Ziel dabei ist es, die abgenützte Oberfläche des Gelenks zu entfernen und mit der Prothese zu versehen – ähnlich einer Zahnkrone. Dazu werden die Oberflächen des Oberschenkelknochens und des Schienbeins durch die Implantate aus hochresistentem Metall ersetzt. Ein Kunststoffeinsatz dazwischen übernimmt die Knorpelfunktion. Alle Materialen sind äußerst verträglich.

Exakte Vorbereitung – präzise Positionierung

MyKnee® heißt die OP-Methode des Schweizer Herstellers Medacta International®, die seit 2009 verfügbar ist. Sie ermöglicht eine präzise Positionierung des Implantats mittels exakter 3D-Planung: Rund 4 bis 5 Wochen vor dem OP-Termin wird eine Computertomographie des betroffenen Beines angefertigt. Diese Bilder werden virtuell adaptiert und daraus ein 3D-Modell des zu operierenden Kniegelenks erstellt. Es dient dem Operateur als Basis zur OP-Planung. Danach wählt er die entsprechende Größe des Implantats aus, plant dessen Positionierung und definiert die OP-Werkzeuge, also Schnittschablonen, die für jeden Patienten individuell produziert werden.

Diese Abstimmung der Instrumente auf die Anatomie des zu operierenden Kniegelenks hat den Vorteil, dass keine Verletzung des Knochenmarks während der Operation mehr nötig ist, was wiederum das Risiko von Blutverlust und Embolien verringert. Zusätzlich wird so eine exakte Positionierung der Prothese möglich. Das schont diese auch im Alltag, was ihre Lebensdauer verlängert.

Insgesamt ist das MyKnee®-Verfahren für den Patienten sehr schonend, zumal die Operation in kürzerer Zeit erfolgt, was den Körper deutlich entlastet. Somit kann die Mobilisierung bereits am Tag nach der Operation starten.

Dr. Stefan Dittrich, Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, setzt sich seit 2010 intensiv mit der MyKnee®-Technik auseinander. Er stellt diese auch bei nationalen und internationalen Ärztefortbildungen den Fachkollegen vor.

Weltweit wurden mit dieser Technik schon ca. 30.000 Kniegelenke operiert, rund 7.000 davon in Österreich. Dr. Dittrich hat mit MyKnee®-Technik bereits mehr als 200 Kniegelenke erfolgreich ersetzt. Seit 2013 operiert er seine Knie-Patienten mit der MyKnee®-Technik im Zentrum für Orthopädische Chirurgie der Privatklinik Confraternität.

Dr. Stefan Dittrich

Dr. Stefan Dittrich:
„Ich operiere meine Knie-Patienten mit MyKnee®-Technologie in der Confraternität, weil
* es hier optimale medizintechnische Voraussetzungen dafür gibt,
* kompetente und individuelle Betreuung garantiert ist,
* OP-Termine kurzfristig möglich sind,
* hier ein OP-Pauschalangebot leistbar ist – auch ohne Zusatzversicherung.“